Haaaatschi! Der Herbst ist da und mit ihm – mitten in der Coronakrise – die Erkältungssaison. Ein Körper, der gegen Erreger ankämpft, braucht vor allem Ruhe und manchmal auch etwas Unterstützung von außen. Doch Kinder sind keine kleinen Erwachsenen, nicht alles, was sich in der Hausapotheke findet, ist für sie geeignet.

Wir haben eine Kinderärztin und eine Apothekerin, die für „Stiftung Warentest“ das Buch „Medikamente für Kinder“ betreut hat, gefragt, was Eltern wissen müssen, damit der Nachwuchs schnell wieder auf die Beine kommt.

ASS nicht für Kinder geeignet

„Kinder reagieren oft anders auf Medikamente als Erwachsene“, sagt die Kinderärztin Annette Lingenauber, die eine Praxis in Hamburg hat. Stoffwechsel und Wasserhaushalt funktionieren bei ihnen noch anders, die Flüssigkeit ist im Körper noch anders verteilt. Manche Medikamente verstoffwechseln sie schneller, eventuell brauchen sie daher eine relativ höhere Dosis. Auf andere Wirkstoffe reagieren sie empfindlicher.

„Abschwellende Nasentropfen etwa wirken bei Säuglingen und Kindern stärker im Körper, das Risiko für Nebenwirkungen auf Herz, Kreislauf und Gehirn ist erhöht“, sagt die Apothekerin Johanna Lederer von „Stiftung Warentest“. Gemeint sind Präparate für Erwachsene. Hier gibt es daher extra niedriger dosierte Präparate für die Kleinen (siehe Tabellen unten).

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