Wie viele Coronavirus-Neuinfektionen meldet das RKI heute? Wie viele Fälle sind aktiv, wie viele Menschen genesen oder gestorben? Wie viele andere steckt ein Infizierter im Durchschnitt an? FOCUS Online liefert Ihnen die wichtigsten Daten zur Entwicklung der Covid-19-Pandemie in Deutschland am Dienstag.

Dienstag, 29. Dezember: Die Covid-19-Lage am Morgen

1. Neuinfektionen

Gegen Jahresende liegt die Zahl der Corona-Neuinfektionen in Deutschland auf einem deutlich niedrigeren Niveau als noch Mitte Dezember vor Weihnachten. Das Robert-Koch-Institut meldet am Dienstagmorgen lediglich 12.892 neue Corona-Fälle innerhalb eines Tages. Vor genau einer Woche waren 19.528 Neuinfektionen binnen eines Tages registriert worden.

Die Zahl der Neuinfizierten ist jedoch nur bedingt mit den Werten der Vorwoche vergleichbar, da das RKI während der Feiertage und zum Jahreswechsel hin mit einer geringeren Zahl an Tests und auch weniger Meldungen von den Gesundheitsämtern rechnet. Erst nach Normalisierung der Datenlage in den nächsten Tagen wird sich zeigen, ob sich der Trend zu weniger Neuinfektionen tatsächlich bestätigt.

Insgesamt sind in Deutschland laut RKI seit Beginn der Pandemie bislang 1.664.726 Covid-19-Fälle bekannt.

RKI/FOL/Datawrapper  

2. Tote, Genesene, aktive Fälle

Die Zahl der in Deutschland mit oder an dem Coronavirus gestorbenen Menschen hat sich auf 30.978 erhöht, wie das Robert-Koch-Institut (RKI) am Dienstagmorgen bekannt gab. Die Gesundheitsämter meldeten binnen 24 Stunden 852 weitere Todesfälle. Zuletzt waren die Todeszahlen deutlich niedriger gewesen, was allerdings auch mit den verzögerten Meldungen über die Feiertage und den Sonntag zusammenhängen dürfte. RKI/FOL/Datawrapper

Ferner stieg die Zahl der Genesenen auf 1.277.900, insgesamt gibt es aktuell rund 355.900 aktive Fälle in Deutschland. Das sind knapp 10.100 weniger als am Vortag.

3. 7-Tage-Inzidenz

Die sogenannte Sieben-Tages-Inzidenz beträgt im Deutschlandschnitt nach Angaben des Instituts am Dienstagmorgen 149,2. Ihr bisheriger Höchststand war in der vergangenen Woche mit 197,6 erreicht worden. Natürlich muss auch hier berücksichtigt werden, dass diese Zahl womöglich ob des Weihnachts-Verzugs sinkt und derzeit nicht der reellen Lage entspricht.

Bei der 7-Tages-Inzidenz handelt es sich um die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern in diesem Zeitraum. Die Sieben-Tage-Inzidenz ist ein wesentlicher Maßstab für die Verhängung und Lockerung von Maßnahmen gegen die Ausbreitung des neuartigen Virus. Ziel der Bundesregierung ist es, die Inzidenz auf unter 50 zu drücken.

Die Unterschiede zwischen den Bundesländern sind aktuell enorm: Die 7-Tage-Inzidenz liegt laut RKI-Dashboard am Dienstagmorgen erneut in Sachsen mit 364,7 am höchsten. Im Vergleich zum Vortag (371,3) ist sie gesunken. Am zweitstärksten betroffen ist Thüringen mit einer Inzidenz von 273,7 (Vortag: 288,2). Auf Platz 3 folgt Sachsen-Anhalt mit einer Inzidenz von 172,2 (Vortag: 182,9). Den niedrigsten Wert hatte erneut Mecklenburg-Vorpommern mit 77,2 (Vortag: 77,0).

RKI/FOL/Datawrapper In Sachsen ist die Corona-Lage weiterhin am dramatischsten.  

Wie aus dem Lagebericht des RKI vom Montagabend hervorgeht, ist die Situation in Sachsen weiterhin am dramatischsten. Deutschlands Corona-Hotspot Nummer 1 liegt jedoch in Thüringen – der Kreis Altenburger Land verzeichnet mit einem Wert von 558,2 bundesweit die höchste Sieben-Tage-Inzidenz. Dicht darauf folgt der sächsische Vogtlandkreis (555,3). Platz drei und vier im Landkreis-Ranking belegen die bayerische Stadt Coburg (533,2) sowie der sächsische Landkreis Meißen (514,7).

Screenshot RKI  

4. R-Wert

Der R-Wert gibt an, wie viele Menschen ein Infizierter in der Regel ansteckt. Der bundesweite Vier-Tage-RWert liegt laut RKI-Lagebericht vom Montag bei 0,71 – er ist im Vergleich zum Vortag (0,82) deutlich gesunken. Das Vier-Tage-R hat damit das niedrigste Niveau seit dem 9. Juli erreicht: Rechnerisch stecken derzeit also 100 Infizierte 71 weitere Menschen an. Ab einem Wert von 0,7 oder niedriger geht man davon aus, dass das Infektionsgeschehen kontrollierbarer wird. Allerdings muss auch hier darauf hingewiesen werden, dass ein Meldeverzug den R-Wert beeinflussen könnte. RKI/FOL/Datawrapper Der R-Wert ist aktuell so niedrig wie seit dem 19. Juli nicht mehr.

Das 7-Tage-R, das weniger Schwankungen ausgesetzt ist, lag am Montagabend bei 0,74. Das ist ein etwas niedrigerer Wert als am Vortag (0,83).

5. Intensivbettenbelegung in Deutschland

Das Divi-Intensivregister meldet 5588 Covid-19-Patienten in Intensivbetten (Stand Dienstag). Von den 5588 Patienten sind 3011 an Beatmungsgeräte angeschlossen, das sind rund 54 Prozent der Covid-Intensivpatienten. Screenshot DIVI

Insgesamt sind laut Intensivregister aktuell 19.885 Intensivbetten belegt und 4043 Betten frei – das entspricht einer Auslastung von rund 83 Prozent.

Hinweis: Zahlen können aufgrund von Meldeverzug von den tatsächlichen Zahlen abweichen.

Montag, 28. Dezember: Die Covid-19-Lage am Morgen

1. Neuinfektionen

Die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus sinkt in Deutschland über die Weihnachtsfeiertage weiterhin. Das Robert-Koch-Institut meldet am Montagmorgen lediglich 10.976 neue Corona-Fälle innerhalb eines Tages. Vor genau einer Woche waren 16.643 Neuinfektionen binnen eines Tages gemeldet worden.

Die Zahl der Neuinfizierten sind aber nur bedingt mit den Werten der Vorwoche vergleichbar, da das RKI während der Feiertage und zum Jahreswechsel hin mit einer geringeren Zahl an Tests und auch weniger Meldungen von den Gesundheitsämtern rechnete. Erst nach Normalisierung der Datenlage in den nächsten Tagen wird sich zeigen, ob der Trend tatsächlich zu weniger Neuinfektionen führt.

Insgesamt sind in Deutschland laut RKI seit Beginn der Pandemie bislang 1.651.834 Covid-19-Fälle bekannt.

RKI/FOL/Datawrapper

Die sogenannte Sieben-Tages-Inzidenz betrug nach Angaben des Instituts am Montagmorgen 157,8. Ihr bisheriger Höchststand war am vergangenen Dienstag mit 197,6 erreicht worden. Dabei handelt es sich um die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern in diesem Zeitraum. Die Sieben-Tage-Inzidenz ist ein wesentlicher Maßstab für die Verhängung und Lockerung von Maßnahmen gegen die Ausbreitung des neuartigen Virus. Ziel der Bundesregierung ist es, die Inzidenz auf unter 50 zu drücken.

2. Tote, Genesene, aktive Fälle

Die Zahl der mit oder an dem Coronavirus gestorbenen Menschen hat in Deutschland die Grenze von 30.000 überschritten. Die Gesundheitsämter meldeten binnen 24 Stunden 348 weitere Todesfälle – damit stieg die Zahl auf 30.126, wie das Robert Koch-Institut (RKI) am Montagmorgen bekannt gab. . RKI/FOL/Datawrapper

Die Zahl der Genesenen stieg auf 1.255.700, insgesamt gibt es aktuell rund 396.134 aktive Fälle in Deutschland.

3. 7-Tage-Inzidenz

Die Zahl der binnen sieben Tagen an die Gesundheitsämter gemeldeten Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner (Sieben-Tage-Inzidenz) lag am Montagmorgen bei 157,8. Ihr bisheriger Höchststand war am vergangenen Dienstag mit 197,6 erreicht worden.

Die Unterschiede zwischen den Bundesländern sind jedoch enorm: Die 7-Tage-Inzidenz liegt laut RKI-Dashboard am Montagmorgen erneut in Sachsen mit 371,3 am höchsten. Im Vergleich zum Vortag (376) ist sie gesunken. Am zweitstärksten betroffen ist Thüringen mit einer Inzidenz von 288,2 (Vortag: 290). Auf Platz 3 folgt Sachsen-Anhalt mit einer Inzidenz von 182,9 (Vortag: 187). Den niedrigsten Wert hatte erneut Mecklenburg-Vorpommern mit 77,0 (Vortag: 78).

RKI/FOL/Datawrapper

Wie aus dem Lagebericht des RKI vom Sonntagabend hervorgeht, ist die Lage in Sachsen weiterhin am dramatischsten. Deutschlands Corona-Hotspot bleibt aber die bayerische Stadt Coburg mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von 543. Dicht darauf folgt der thüringische Landkreis Altenburger Land (538,1). Platz drei und vier im Landkreis-Ranking belegt Sachsen mit dem Kreis Bautzen (488,4) und dem Kreis Mittelsachsen (487,7).

. Screenshot RKI Die Lage in Sachsen ist weiterhin dramatisch

4. R-Wert

Der R-Wert gibt an, wie viele Menschen ein Infizierter in der Regel ansteckt. Der bundesweite Sieben-Tage-RWert liegt laut RKI-Lagebericht vom Sonntag aktuell bei 0,83 – er ist im Vergleich zum Vortag (0,89) erneut leicht gesunken. Dieser R-Wert bedeutet, dass 100 Infizierte rechnerisch 83 weitere Menschen anstecken.

Da die Zahl der infizierten Personen derzeit in Deutschland sehr hoch ist, bedeutet dies weiterhin eine hohe Zahl von täglichen Neuerkrankungen. Ab einem Wert von 0,7 oder niedriger geht man davon aus, dass das Infektionsgeschehen kontrollierbarer wird. RKI/FOL/Datawrapper

5. Intensivbettenbelegung in Deutschland

Das Divi-Intensivregister meldet 5562 Covid-19-Patienten in Intensivbetten (Stand Sonntag). Von den 5562 Patienten sind 2960 an Beatmungsgeräte angeschlossen, das sind rund 53 Prozent der Covid-Intensivpatienten. Screenshot DIVI

Insgesamt sind laut Intensivregister aktuell 21.367 Intensivbetten belegt und 5146 Betten frei – das entspricht einer Auslastung von 80,6 Prozent.

Hinweis: Zahlen können aufgrund von Meldeverzug von den tatsächlichen Zahlen abweichen.

Mittwoch, 23. Dezember: Die Covid-19-Lage am Morgen

1. Neuinfektionen

Das Robert-Koch-Institut meldet am Mittwochmorgen 24.740 neue Corona-Fälle innerhalb eines Tages. Damit sind in Deutschland laut RKI seit Beginn der Pandemie bislang 1.554.920 Covid-19-Fälle bekannt. Zum Vergleich: Am vergangenen Dienstag meldete das RKI 14.432 Neuinfektionen und damit mehr als 10.000 Fälle weniger. Die Zahl der Neuinfektionen liegt also deutlich über dem Vorwochenniveau.

RKI/FOL/Datawrapper

Die sogenannte Sieben-Tages-Inzidenz betrug nach Angaben des Instituts am Mittwoch 195,1. Sie lag damit leicht unter dem Wert des Vortages von 197,6. Dabei handelt es sich um die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern in diesem Zeitraum. Die Sieben-Tage-Inzidenz ist ein wesentlicher Maßstab für die Verhängung und Lockerung von Maßnahmen gegen die Ausbreitung des neuartigen Virus. Ziel der Bundesregierung ist es, die Inzidenz auf unter 50 zu drücken. 

2. Tote, Genesene, aktive Fälle

Trauriger Höchstwert: Das RKI meldet am Mittwoch 962 neue Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 innerhalb von 24 Stunden. Dies ist etwas höher als der bisherige Rekord. Er lag bei 952 Verstorbenen und war vor einer Woche vom RKI bekanntgegeben worden.

Insgesamt sind hierzulande bislang 27.968 Menschen im Zusammenhang mit der durch das Coronavirus ausgelösten Krankheit verstorben. RKI/FOL/Datawrapper

Die Zahl der Genesenen stieg auf 1.160.100, insgesamt rund 366.500 aktive Fälle gibt es in Deutschland aktuell. Das sind rund 2.500 weniger als am Vortag.

3. 7-Tage-Inzidenz

Die 7-Tage-Inzidenz liegt laut RKI-Dashboard am Mittwochmorgen erneut in Sachsen mit 414,1 am höchsten. Im Vergleich zum Vortag (426,8) ist sie leicht gesunken. Am zweitstärksten betroffen ist Thüringen mit einer Inzidenz von 319,6 (Vortag: 299,4). Auf Platz 3 folgt Hessen mit einer Inzidenz von 207,7, kurz vor Bayern mit einer Inzidenz von 215,9. RKI/FOL/Datawrapper

Wie aus dem Lagebericht des RKI vom Dienstagabend hervorgeht, ist die Lage in Sachsen weiterhin am dramatischsten. Für sechs der zehn Landkreise im Freistaat meldete das Robert Koch-Institut einen Inzidenzwert von mehr als 500.

Die ersten drei Plätze im Landkreis-Ranking belegen der Kreis Bautzen, der Kreis Oberspreewald-Lausitz in Brandenburg und der Kreis Zwickau. Hier liegt die 7-Tage-Inzidenz über 620. Bautzen ist mit einem Wert von 637,5 Neuansteckungen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen deutscher Spitzenreiter.

Neun Landkreise in Deutschland überschreiten laut RKI-Lagebericht zudem einen Inzidenzwert von 500, darunter der Erzgebirkskreis (505,5), der Landkreis Regen (551,6), der Landkreis Altenburger Land (552,6), der Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge (557,4), der Landkreis Mittelsachsen und der Landkreis Görlitz (582,1).

. Screenshot RKI Die Lage in Sachsen ist weiterhin dramatisch.

4. R-Wert

Der R-Wert gibt an, wie viele Menschen ein Infizierter in der Regel ansteckt. Er liegt in Deutschland laut RKI-Lagebericht vom Dienstag aktuell um 1, im längerfristigen Verlauf leicht über 1 – er ist damit im Vergleich zum Vortag (1,05) erneut leicht gesunken. Das bedeutet, dass im Durchschnitt jede Person, die mit SARS-CoV-2 infiziert ist, etwas mehr als eine weitere Person ansteckt. Da die Zahl der infizierten Personen derzeit in Deutschland sehr hoch ist, bedeutet dies weiterhin eine hohe Zahl von täglichen Neuerkrankungen. Ab einem Wert von 0,7 oder niedriger geht man davon aus, dass das Infektionsgeschehen kontrollierbarer wird. RKI/FOL/Datawrapper

Das 7-Tage-R, das weniger Schwankungen ausgesetzt ist, lag am Montagabend bei 0,95. Das ist ein etwas niedrigerer Wert als am Vortag (0,98).

5. Intensivbettenbelegung in Deutschland

Das Divi-Intensivregister meldet 5216 Covid-19-Patienten in Intensivbetten (Stand Dienstag). Von den 5216 Patienten sind 2726 an Beatmungsgeräte angeschlossen, das sind rund 52 Prozent der Covid-Intensivpatienten. Screenshot DIVI

Insgesamt sind laut Intensivregister aktuell 22.038 von 26.806 vorhandenen Intensivbetten belegt – das entspricht einer Auslastung von 82 Prozent.

Hinweis: Zahlen können aufgrund von Meldeverzug von den tatsächlichen Zahlen abweichen.

Dienstag, 22. Dezember: Die Covid-19-Lage am Morgen

1. Neuinfektionen

Das Robert-Koch-Institut meldet am Dienstagmorgen 19.528 neue Corona-Fälle. Damit sind in Deutschland laut RKI seit Beginn der Pandemie bislang 1.530.180 Covid-19-Fälle bekannt. Zum Vergleich: Am vergangenen Dienstag meldete das RKI 14.432 Neuinfektionen und damit mehr als 5000 Fälle weniger. Die Zahl der Neuinfektionen liegt also deutlich über dem Vorwochenniveau. RKI/FOL/Datawrapper

Daneben erreicht die deutschlandweite 7-Tage-Inzidenz mit einem Wert von 197,6 ein neues Rekordhoch.

2. Tote, Genesene, aktive Fälle

Das RKI meldet am Dienstagmorgen 731 neue Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 innerhalb von 24 Stunden. Insgesamt sind hierzulande bislang 27.006 Menschen im Zusammenhang mit der durch das Coronavirus ausgelösten Krankheit verstorben. RKI/FOL/Datawrapper

Die Zahl der Genesenen stieg auf 1.136.700, insgesamt rund 366.500 aktive Fälle gibt es in Deutschland aktuell. Das sind rund 2.500 weniger als am Vortag.

3. 7-Tage-Inzidenz

Die 7-Tage-Inzidenz liegt laut RKI-Dashboard am Dienstagmorgen erneut in Sachsen mit 426,8 am höchsten. Im Vergleich zum Vortag (444,4) ist sie leicht gesunken. Am zweitstärksten betroffen ist Thüringen mit einer Inzidenz von 299,4. Auf Platz 3 folgt Bayern mit einer Inzidenz von 215,9. RKI/FOL/Datawrapper

Wie aus dem Lagebericht des RKI vom Montagabend hervorgeht, ist die Lage in Sachsen weiter dramatisch. Die ersten drei Plätze im Landkreis-Ranking belegen mit dem Kreis Görlitz, dem Kreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge und dem Kreis Mittelsachsen allesamt sächsische Landkreise. Hier liegt die 7-Tage-Inzidenz über 645, Görlitz ist mit einem Wert von 667,1 Neuansteckungen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen deutscher Spitzenreiter. Fünf Landkreise in Deutschland überschreiten laut RKI-Lagebericht zudem einen Inzidenzwert von 500, darunter der Landkreis Regen (547,7) sowie der Landkreis Altenburger Land (526,9). Screenshot RKI Die Lage in Sachsen ist weiterhin dramatisch.

4. R-Wert

Der R-Wert gibt an, wie viele Menschen ein Infizierter in der Regel ansteckt. Er liegt in Deutschland laut RKI-Lagebericht vom Montag bei 1,05 und ist damit im Vergleich zum Vortag (1,09) leicht gesunken. Das bedeutet, dass 100 Infizierte nun im Schnitt 105 weitere Menschen anstecken. Ab einem Wert von 0,7 oder niedriger geht man davon aus, dass das Infektionsgeschehen kontrollierbarer wird. RKI/FOL/Datawrapper

Das 7-Tage-R, das weniger Schwankungen ausgesetzt ist, lag am Montagabend bei 0,98. Das ist ein etwas niedrigerer Wert als am Vortag (1,04).

5. Intensivbettenbelegung in Deutschland

Das Divi-Intensivregister meldet am Dienstagmorgen 5166 Covid-19-Patienten in Intensivbetten. Von den 5166 Patienten sind 2705 an Beatmungsgeräte angeschlossen, das sind knapp 52 Prozent der Covid-Intensivpatienten. Screenshot DIVI

Insgesamt sind aktuell laut Intensivregister 20.167 von 24.081 betreibbaren Intensivbetten belegt – das entspricht einer Auslastung von 84 Prozent.

Hinweis: Zahlen können aufgrund von Meldeverzug von den tatsächlichen Zahlen abweichen.

Montag, 21. Dezember: Die Covid-19-Lage am Morgen

1. Neuinfektionen

Das Robert-Koch-Institut meldet am Montagmorgen 16.643 neue Corona-Fälle. Damit sind in Deutschland laut RKI seit Beginn der Pandemie bislang 1.510.652 Covid-19-Fälle bekannt. Zum Vergleich: am vergangenen Montag meldete das RKI 16.362 Neuinfektionen und damit rund 300 Fälle weniger. Die Zahl der Neuinfektionen liegt also etwa auf Vorwochenniveau.

2. Tote, Genesene, aktive Fälle

Das RKI meldet am Montagmorgen 226 neue Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 innerhalb von 24 Stunden. Insgesamt sind hierzulande bislang 26.275 Menschen im Zusammenhang mit der durch das Coronavirus ausgelösten Krankheit verstorben.

Die Zahl der Genesenen stieg auf 1.115.400, insgesamt rund 369.000 aktive Fälle gibt es in Deutschland aktuell.

3. 7-Tage-Inzidenz

Die 7-Tage-Inzidenz liegt laut RKI-Dashboard am Montagmorgen erneut in Sachsen mit 444,4 am höchsten. Im Vergleich zum Vortag (415,4) ist sie leicht gesunken. Am zweitstärksten betroffen ist Thüringen mit einer Inzidenz von 293,4. Auf Platz 3 folgt Bayern mit einer Inzidenz von 216,8. FOL/Datawrapper

Wie aus dem Lagebericht des RKI hervorgeht, ist die Lage in Sachsen weiter dramatisch. Die ersten vier Plätze im Landkreis-Ranking belegen mit dem Kreis Görlitz, dem Kreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge, Kreis Mittelsachsen und Bautzen allesamt sächsische Landkreise. Neun Landkreise in Deutschland überschreiten laut Lagebericht am Montag einen Inzidenzwert von 500. 64 weitere Landkreise weisen eine Inzidenz zwischen 25 und 500 auf. Robert-Koch-Institut Sachsen bleibt weiter Deutschlands Corona-Hotspot.

4. R-Wert

Der R-Wert gibt an, wie viele Menschen ein Infizierter in der Regel ansteckt. Er liegt in Deutschland laut RKI-Lagebericht vom Montag bei 1,09 und ist damit im Vergleich zum Vortag (1,05) leicht gestiegen. Das bedeutet, dass 100 Infizierte nun im Schnitt 82 weitere Menschen anstecken. Ab einem Wert von 0,7 oder niedriger geht man davon aus, dass das Infektionsgeschehen kontrollierbarer wird.

Das 7-Tage-R, das weniger Schwankungen ausgesetzt ist, lag am Montagmorgen bei 1,04. Das ist ein etwas niedrigerer Wert als am Vortag (1,06).

5. Intensivbettenbelegung in Deutschland

Das Divi-Intensivregister meldet am Montagmorgen 5022 Covid-19-Patienten in Intensivbetten. Von den 5022 Patienten sind 2639 an Beatmungsgeräte angeschlossen, das sind knapp 53 Prozent der Covid-Intensivpatienten.

Insgesamt sind aktuell laut Intensivregister 20.077 von 24.072 betreibbaren Intensivbetten belegt – das entspricht einer Auslastung von 83 Prozent.

 

Hinweis: Zahlen können aufgrund von Meldeverzug von den tatsächlichen Zahlen abweichen.

 

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