„Manche Menschen planen einen zweiwöchigen Urlaub mehr als ihr Leben!“ Dieser Spruch steht auf einer der Coaching-Karten, mit denen AZ-Autorin Anja Keck bei ihren Coachings gerne arbeitet. Denn sie konfrontiert die Teilnehmer mit der Frage: „Was ist mit deinen Lebens­zielen?“ Und weiter: „Hast du überhaupt welche? Tust du das, wofür du in diesem Leben angetreten bist, oder lässt du dich vor den Karren spannen?“ Wie Sie in dieser Hinsicht mehr über sich erfahren können, lesen Sie in der aktuellen AZ. 

Der Umgang mit Lebenszielen ist so unterschiedlich wie die Lebensziele selbst. Es gibt Menschen, die wissen schon als Kind, was sie einmal werden möchten. An anderen rauscht das Leben vorbei und irgendwann heißt es: „Ups, schon 60! Wie ist das denn passiert?“ Es kann Stolpersteine auf dem Weg zum Lebensziel geben oder die dreispurige Autobahn, der es lediglich zu folgen gilt. So unterschiedlich kann es laufen. Die erste Hürde ist sicher das Aufspüren der Lebensziele.

Eine Methode von vielen funktioniert folgendermaßen: Wir springen ein paar Jahre in die Zukunft. Es ist Ihr 80. Geburtstag.  

  • Wer ist an diesem Tag dabei – Freunde, Familie, Ihr Mann oder Ihre Frau?
  • Wo findet der Geburtstag statt?
  • Was gibt es Leckeres zu essen?
  • Welche Highlights Ihres Lebens kommen in der Festrede zur Sprache?

Lassen Sie Ihr Leben Revue passieren. Fragen Sie sich, worauf Sie besonders stolz sind und was die schönsten Erfahrungen in Ihrem Leben waren. Gibt es etwas, das Sie bereuen? Besonders interessant ist, wenn Sie bereuen, etwas nicht getan zu haben. Diese „Retrospektive“ lässt Lebensziele aufblitzen und wichtig werden, die Ihnen vorher nicht bewusst waren.

Wenn Sie ein Lebensziel haben, ist die Erreichung dieses Ziels unter Umständen schwieriger als gedacht. An Neujahr noch ganz oben auf die Liste der guten Vorsätze geschrieben, dann kommt der Alltag und schon ist wieder Weihnachten. Der Autor John Strelecky stellt in seinem Bestseller „The Big Five for Live: Was wirklich zählt im Leben“ das Thema Lebensziele auf eine narrative Weise dar. Er rät, sich Vorbilder zu suchen, die das Lebensziel, welches man anstrebt, bereits erreicht haben.

Wie Sie das konkret in die Tat umsetzen können und warum auch das Anstreben unerreichbarer Ziele einen positiven Effekt haben kann, erklärt AZ-Autorin Anja Keck in AZ 2021, Nr. 28, S. 6

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