Das Coronavirus breitet sich weiter aus – das öffentliche Leben kommt mehr und mehr zum Erliegen. In Deutschland gibt es derzeit 26 Todesfälle und mehr als 9000 bestätigte Corona-Infizierte. Weltweit sind es bereits fast 196.000 Infizierte. Alle Informationen zum Coronavirus-Ausbruch finden Sie im News-Ticker von FOCUS Online.

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Corona-Krise: Merkel bestätigt Einreisestopp für Nicht-EU-Bürger

Topmeldung (21.28 Uhr): Zur Eindämmung des neuartigen Coronavirus haben Deutschland und die anderen EU-Staaten ein weitreichendes Einreiseverbot für Bürger der allermeisten Nicht-EU-Staaten vereinbart. Das erklärten EU-Ratschef Charles Michel und Kanzlerin Angela Merkel am Dienstagabend nach einer Videoschalte der EU-Staats- und Regierungschefs in separaten Pressekonferenzen. Die Regelung solle zunächst für 30 Tage gelten und die Ausbreitung des Virus begrenzen.

Damit folgen Deutschland und die anderen Staaten einem Vorschlag, den EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen am Montag vorgelegt hatte. Die Bundeskanzlerin sagte am Abend, bis auf ganz wenige Ausnahmen würden das alle Länder nun so in Kraft setzen. "Deutschland wird das sofort umsetzen." Wie das Bundesinnenministerium am Dienstagabend mitteilte, betrifft das Verbot alle Flüge und Schiffsreisen, die ihren Ausgangspunkt außerhalb der Europäischen Union haben.

Am zweiten Tag in meiner Corona-Isolation fällt mir ein Riesen-Stein vom Herzen

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Ausnahmen gibt es laut Bundesinnenministerium für Drittstaatangehörige mit längerfristigem Aufenthaltsrecht in einem EU-Staat. Wer einen dringenden Einreisegrund hat – beispielsweise eine Beerdigung oder einen Gerichtstermin – muss dafür die entsprechenden Nachweise mitführen. Staatsangehörigen von EU-Staaten und ihren Angehörigen wird die Durchreise durch Deutschland gestattet. Das gilt auch für Bürger aus Großbritannien, Island, Liechtenstein, Norwegen und der Schweiz.

Deutschland und die anderen EU-Staaten reagieren damit auf eine Empfehlung, die EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen am Montag gegeben hatte.

Irland und Großbritannien, die durch ihr gemeinsames Reisegebiet aneinander gebunden sind, wurden dazu ermuntert, sich ebenfalls zu beteiligen. Diese Entscheidung kann jedes Land für sich treffen. Nun liege es an den EU-Staaten, den Beschluss umzusetzen, sagte von der Leyen am Dienstagabend. Sie hätten zugesagt, das sofort tun zu wollen. Großbritannien und damit auch Irland wollten die Regelung nicht umsetzen. Ihr Vorschlag sieht Ausnahmen etwa für Diplomaten, Ärzte und Krankenpfleger vor.

Von der Leyen knüpft daran auch die Hoffnung, dass daraufhin die Kontrollen an den Binnengrenzen der EU gelockert werden könnten. Etliche Länder hatten in den vergangenen Tagen Grenzkontrollen im eigentlich kontrollfreien Schengenraum eingeführt oder die Grenzen weitgehend geschlossen. Seit Montagfrüh gelten bereits Einreisesperren an den Grenzen zu fünf Nachbarländern Deutschlands: Österreich, Luxemburg, Frankreich, Dänemark und die Schweiz.

Topmeldung (19.23 Uhr):  Deutschland will das weitgehende Einreiseverbot in die Europäische Union nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur unverzüglich umsetzen. Dies habe die Bundesregierung mitgeteilt, hieß es am Dienstag aus EU-Kreisen. Zuvor hatte der "Spiegel" berichtet.

Über 40 Kilometer: Gigantischer Stau auf der A4 nach Polen

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Zahl bestätigter Coronavirus-Fälle in Deutschland steigt auf 9036

Sie finden hier die aktuell gemeldeten Zahlen der Gesundheitsministerien der Länder.

Baden-Württemberg: 1641 (6 Todesfälle) 

Bayern: 1352 (5 Todesfälle) 

Berlin: 383

Brandenburg: 114 

Bremen: 57 

Hamburg: 312 (1 Todesfall)

Hessen: 381 (1 Todesfall)

Mecklenburg-Vorpommern: 69

Niedersachsen: 563

Nordrhein-Westfalen: 3060 (12 Todesfälle/Landkreis Heinsberg besonders betroffen) 

Rheinland-Pfalz: 435

Saarland: 101

Sachsen: 247

Sachsen-Anhalt: 105

Schleswig-Holstein: 145 (1 Todesfall)

Thüringen: 71

Gesamt (17.3 – 21.00 Uhr): 9036 (26 Tote, mindestens 67 Geheilte)

Letzter Stand (17.3 – 13.00 Uhr): 7645 (20 Tote, mindestens 59 Geheilte)

Stand vom Vortag: 6931 

Quelle zu Infizierten- und Todeszahlen: Landesgesundheits- und Sozialministerien

Quelle zu Geheilten: John Hopkins University, Corona Resource Center

dpa Um sich vor dem Coronavirus zu schützen ist es wichtig, die Hände gründlich zu waschen.

Wichtige Telefonnummern bei Coronavirus-Verdacht

Die Regierung empfiehlt: Bei Covid-19-Symptomen ist es besser anzurufen, statt im Wartezimmer zu sitzen.

  • 116 117: Ärztlicher Bereitschaftsdienst
  • 115: Einheitliche Behördennummer
  • 0800 011 77 22: Unabhängige Patientenberatung Deutschland
  • 030 346 465 100: Bürgertelefon des Bundesgesundheitsministeriums
  • “ target=“_blank“ class=“ps-tracking-comlinks ps-trackingname_FOLJAM_11741568 externalLink“ title=“Hier geht es zur kostenlosen Videosprechstunde beim Arzt“ rel=“nofollow“>Coronavirus-Verdacht? Hier geht es zur kostenlosen Videosprechstunde beim Arzt

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Zweijähriges Kleinkind gesund aus Klinik entlassen

23.38 Uhr: Ein zwei Jahre altes Kind, das positiv auf das neuartige Coronavirus getestet worden war, ist nach Angaben des behandelnden Krankenhauses wieder gesund. Es wurde am Dienstag aus dem Ernst-von-Bergmann-Klinikum in Potsdam entlassen. „Wir konnten unseren kleinen Patienten gesund nach Hause entlassen, da er fieber- und symptomfrei ist und die zwei geforderten Abstrichuntersuchungen beide negativ auf SARS CoV-2 waren“, sagte der Ärztliche Direktor Thomas Erler.

Das aus Berlin stammende Kind wurde wegen einer Lungenentzündung behandelt, schwebte nach Angaben des Gesundheitsamtes aber nicht in Lebensgefahr. Es wurde in der Kinderintensivstation des Ernst-von-Bergmann-Klinikums betreut.

Rätsel um niedrige deutsche Corona-Todesrate

22.39 Uhr: Warum ist die Todesrate unter Corona-Infizierten in Deutschland deutlich tiefer als in den meisten anderen Ländern? Die Experten wissen es nicht, ist die Antwort der Weltgesundheitsorganisation (WHO). Der in der WHO-Region Europa für das Management ansteckender Krankheiten zuständige Arzt Richard Pebody sagte am Dienstag, es könne etwa darin liegen, dass die einzelnen Staaten der Erde die Fälle mehr oder weniger genau zählen oder tatsächlich an der Qualität der Behandlung. „Wir müssen natürlich untersuchen, ob diese Unterschiede real sind“, sagte Pebody.

Die europäischen Länder sollten stärker zusammenarbeiten, vor allem etwa bei der Beschaffung von Schutzmaterial für medizinisches Personal im Gesundheitsdienst, forderte der WHO-Regionaldirektor Europa, Hans Kluge. „Wir sehen aber eine positive Dynamik“, meinte er. Es sei normal, dazu zunächst jedes Land allein vorpresche, im Laufe der Zeit wachse aber die Einigkeit über den richtigen Weg vorwärts. Die Länder verfolgten gemeinsame Prinzipien zur Eindämmung des Virus Sars-CoV-2, jedes Land bestimme aber individuell, wie es diese Prinzipien am besten umsetzen könne. „Der Schutz der Bevölkerung, die sozialen und wirtschaftlichen Folgen und die Menschenrechte müssen im Einklang gehalten werden“, sagte er.

Das in Großbritannien und den Niederlanden diskutierte Konzept das Virus mehr durch die Herdenimmunität und weniger durch strikte Isolation zu bekämpfen, sehen die WHO-Experten skeptisch. Gemeint ist damit, dass sich eine gewisse Immunität in der Gesellschaft aufgebaut hat, wenn grob 60 Prozent der Bevölkerung infiziert sind. Man wisse noch zu wenig über das Virus, sagte Dorit Nitzan, WHO-Koordinatorin für Notlagen. Sich auf das Konzept der Herdenimmunität zu verlassen, sei nicht ratsam.

Zur WHO-Europa-Region gehören 53 Länder, darunter neben der EU etwa auch Russland, die Türkei, Israel, Usbekistan und Aserbaidschan.

Erste Corona-Todesfälle in Hessen und Schleswig-Holstein

21.30 Uhr: Erstmals sind in den Bundesländern Hessen und Schleswig-Holstein Menschen an den Folgen einer Infektion mit dem Coronavirus gestorben. In Hessen verstarb ein Patient in Wiesbaden. In Schleswig-Holstein handele es sich um einen 78-Jährigen, der im Universitätsklinikum in Lübeck starb. Dies teilte das Klinikum am Dienstag mit.

Belgien beschließt fast dreiwöchige Ausgangssperre

20.44 Uhr: In Belgien gilt von Mittwochmittag an eine fast dreiwöchige Ausgangssperre. Ausnahmen gebe es nur für unbedingt nötige Dinge, sagte Regierungschefin Sophie Wilmès nach einer stundenlangen Sitzung des Nationalen Sicherheitsrates am Dienstagabend in der Hauptstadt Brüssel, wo auch zahlreiche EU-Institutionen ihren Sitz haben.

Bei Amazon haben Medikamente und Haushaltsgüter nun Vorrang

18.16 Uhr: Der weltgrößte Online-Händler Amazon priorisiert aufgrund der Coronavirus-Krise vorübergehend Lieferungen von Medikamenten und unerlässlichen Haushaltsgütern. Um die Verfügbarkeit dieser wichtigen Produkte sicherzustellen, würden sie anderen Artikeln gegenüber bis zum 5. April mit Vorrang in der Liefer- und Lagerlogistik behandelt, teilte der Konzern am Dienstag mit. dpa/Ina Fassbender/dpa Amazon

Durch die erhöhte Nachfrage seien derzeit einige Produkte zur Grundversorgung nicht erhältlich, begründete Amazon den Schritt. Auch Deutschland ist laut einem Sprecher von der Entscheidung betroffen, so dass es hier vorübergehend zu längeren Lieferzeiten kommen könnte.

Bund und Länder beschließen Krankenhaus-Notfallplan für Corona-Patienten

18.00 Uhr: Bund und Länder haben am Dienstag im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus einen Notfallplan für die Krankenhäuser in Deutschland beschlossen. In dem der Deutschen Presse-Agentur in Berlin vorliegenden Beschluss heißt es, durch das „Auf-, Aus- und Umrüsten von Rehabilitationseinrichtungen, Hotels oder größeren Hallen können für die zahlreichen leichteren Behandlungsverläufe zusätzliche Kapazitäten aufgebaut werden“. Zuerst hatte „Der Spiegel“ über den Plan berichtet.

Darüber hinaus wollen Bund und Länder die Zahl der Intensivbetten verdoppeln. Die Länder sollten mit den Kliniken nun Pläne erarbeiten, „um dieses Ziel durch den Aufbau provisorischer Intensivkapazitäten zu erreichen“, heißt es in einem der Deutschen Presse-Agentur in Berlin vorliegenden Beschluss von Bund und Ländern vom Dienstag. Laut Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) gibt es derzeit in Deutschland 28.000 Intensivbetten, von denen 25.000 Beatmungsmöglichkeiten haben.

Bundesweite Datenbank für Beatmungsplätze nimmt Betrieb auf

17.48 Uhr: 28.000 Intensivbetten stehen in Deutschland bereit. In Zeiten der Corona-Krise wirkt diese Ziffer erst einmal beruhigend, auch im Hinblick auf die prekäre Situation in Italien. Dort stehen landesweit nur 5200 Intensivplätze zur Verfügung. Ein Faktor, der das hochbelastete italienische Gesundheitssystem zusätzlich an seine Grenzen treibt.

Doch auch in Deutschland ist es aufgrund der dynamischen Corona-Lage ungewiss, ob die Zahl der Intensivbetten ausreicht, wenn die Infizierten-Zahl weiterhin rasant ansteigt. Aus diesem Grund hat die Bundesregierung gerade erst eine Bestellung über weitere 10.000 Beatmungsgeräte beim Medizintechnikhersteller Drägerwerk in Auftrag gegeben. Bis zur Auslieferung werden jedoch noch einige Monate verstreichen.

Die zur Verfügung stehenden Ressourcen gilt deswegen umso effizienter zu nutzen. Zu diesem Zweck haben die Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI), das Robert Koch-Institut (RKI) und die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) heute gemeinsam das DIVI Intensivregister freigeschaltet– eine Website, über die freie Beatmungsplätze in allen Kliniken Deutschlands registriert und abgefragt werden können.

Professor Christian Karagiannidis, Sprecher der DIVI-Sektion „Lunge – Respiratorisches Versagen“ und Leiter des ECMO-Zentrums der Lungenklinik Köln-Merheim, erläuterte die Wichtigkeit dieser Maßnahme wie folgt: „ Die Möglichkeiten einer maschinellen Beatmung von COVID-19 Patienten hat sich in schwer betroffenen Ländern wie China und Italien als das Nadelöhr in der aktuellen Pandemiesituation gezeigt.“

Wegen des föderalen Systems in Deutschland gibt es aktuell noch keine zentrale Erfassung der Kapazitäten von Intensivbetten. Das neue Zentralregister soll nun Abhilfe schaffen. Auf einer Deutschlandkarte soll jede Klinik mit Hilfe eines einfachen Ampelsystems eintragen können, wie viele freie Betten sie für Patienten mit geringem Beatmungsbedarf ("low-care"), erhöhtem Beatmungsbedarf ("high-care") und für schwerstkranke Beatmungspatienten ("ecmo") hat. Dadurch soll verhindert werden, dass Corona-Patienten im Krisenfall von einer Klinik wegen mangelnder Kapazitäten abgewiesen werden müssen.

Infizierte zeigen lange keine Symptome: Medizin-Professor richtet dringenden Appell an alle

FOCUS Online/Wochit Infizierte zeigen lange keine Symptome: Medizin-Professor richtet dringenden Appell an alle  

Touristen dürfen ab Mittwoch nicht mehr nach Schleswig-Holstein

17.10 Uhr: Touristen dürfen Schleswig-Holstein von diesem Mittwoch an nicht mehr betreten. Das habe die Landesregierung beschlossen, sagte Tourismusminister Bernd Buchholz (FDP) am Dienstag. Zuvor hatte NDR Schleswig-Holstein berichtet.

Friseursalons bleiben offen: Tschentscher verteidigt Entscheidung

16.57 Uhr: Hamburgs Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) hat die Entscheidung verteidigt, dass beispielsweise Friseure mit viel Kundenkontakt trotz des Coronavirus geöffnet bleiben dürfen. "Ich will jetzt bei meiner Frisur keine Vorgaben machen. Aber natürlich: Erstmal sind Bärte und Haare ein mikrobiologisches Eldorado, wenn ich das mal so als ehemaliger Labormediziner sagen darf", sagte der Politiker am Dienstag in Hamburg.

Gleichzeitig aber seien diese Dienstleister wichtig, wenn das tägliche Leben aufrecht erhalten werden soll. Zur persönlichen Hygiene eines Einzelnen gehöre auch der Friseur: "Deshalb ist das keine Situation, in der wir solche Dienstleistungen auf Null setzen wollen." Auch Baumärkte blieben aus diesem Grund geöffnet. "Natürlich wollen wir, dass man zu Hause Lampen auswechseln kann." Möbelgeschäfte und Juweliere seien dagegen derzeit eher verzichtbar.

In Corona-Krise: Luxemburg ruft Notstand aus

16.27 Uhr: Im Kampf gegen die Coronavirus-Pandemie hat Luxemburgs Regierungschef Xavier Bettel am Dienstag den nationalen Notstand ausgerufen. "Das ist ein außergewöhnliches Instrument, aber es ist nötig, um die Krise schnellstmöglich in den Griff zu bekommen", sagte er vor dem Abgeordnetenhaus in Luxemburg. Er berief sich auf einen bisher noch nie angewendeten Artikel der luxemburgischen Verfassung, wonach der Großherzog im Fall einer "internationalen Krise" für maximal drei Monate auch Maßnahmen anordnen kann, die bestehendem Recht widersprechen.

"Bleibt so viel es geht und so lang es geht daheim", sagte Bettel an die gut 600 000 Bewohner des Großherzogtums gerichtet. "Habt keinen Kontakt mit anderen Leuten." Er wisse, dass viele Luxemburger Lust hätten, gemeinsam in die Natur zu gehen oder mit anderen ein Picknick zu machen: "Das ist alles falsch. Sie müssen verstehen, dass die direkten sozialen Kontakte auf ein Minimum reduziert werden müssen."

Ausnahmen von der Aufforderung, daheim zu bleiben, gelten für den Weg zur Arbeit, dringende medizinische Termine, den Einkauf von Lebensmitteln oder andere wichtige Angelegenheiten. Bettel versicherte: "Der Staat und die Institutionen funktionieren weiterhin." Derzeit gibt es nach Angaben von Gesundheitsministerin Paulette Lenert 140 Corona-Infizierte im Land, von denen sechs in Krankenhäusern behandelt werden. Am Montag waren es noch 81 Infizierte. AFP

Berlin plant eigenes Corona-Krankenhaus auf Messegelände

15.51 Uhr: Berlin plant ein eigenes Krankenhaus für Covid-19-Patienten. Es soll Platz für bis zu 1000 Patienten bieten, wie Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci (SPD) am Dienstag nach der Sitzung des Senats mitteilte. Ein solches Krankenhauses solle auf dem Gelände der Messe entstehen, auch die Bundeswehr sei beteiligt. Die Einrichtung solle die vorhandenen Kapazitäten der Krankenhäuser ergänzen und helfen, Engpässe zu vermeiden, sagte Kalayci.  Sven Hoppe/dpa

Außerdem sollen die Krankenhäuser in Berlin ihre Kapazitäten für intensivmedizinische Behandlungen mit Beatmung erweitern. Das habe die Gesundheitssenatsverwaltung mit den Kliniken verabredet, hieß es. Berlin dünnt zudem seinen Nahverkehr wegen der Folgen des Coronavirus stark aus. U-Bahnen sollen von Montag an tagsüber nur noch im Zehn-Minuten-Takt fahren statt wie bisher alle fünf Minuten.

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Friedrich Merz ist mit Coronavirus infiziert

14.06 Uhr: Ex-Unionsfraktionschef Friedrich Merz hat sich mit dem neuartigen Coronavirus angesteckt. "Ein am Sonntag bei mir durchgeführter Corona-Test ist positiv. Ich werde bis Ende nächster Woche zuhause unter Quarantäne stehen", sagte Merz am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. dpa/Michael Kappeler/dpa Friedrich Merz (CDU)

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