Die Coronavirus-Pandemie beschäftigt die Welt: Mehr als 2 Millionen Menschen sind weltweit erkrankt. Deutschland hat zur Eindämmung neue Regeln aufgestellt. Die stark getroffene USA arbeitet ebenfalls daran. Wie Deutschland und die Welt mit der Coronavirus-Pandemie umgehen und die neuesten News finden Sie im Ticker von FOCUS Online.

  • Die Länder-Übersicht in der Live-Karte zum Virus-Ausbruch und das Covid-19-Radar mit Zahlen und Fakten
  • Corona-Sprechstunde: Stellen Sie hier Ihre Fragen zu Covid-19

Knapp 3000 neue Corona-Fälle in Deutschland

Topmeldung (20.21 Uhr): Die Zahl der bestätigten Corona-Fälle in Deutschland ist in den vergangenen 24 Stunden auf 134.404 angestiegen. Damit zählten die Behörden der Bundesländer knapp 3000 Neuinfektionen. Zudem sind 271 Menschen gestorben, insgesamt gibt es damit nun 3823 Todesfälle in Deutschland.

Sie finden hier die aktuell gemeldeten Zahlen der Gesundheitsministerien der Länder.

  • Baden-Württemberg: 26.630 (874 Todesfälle)
  • Bayern: 35.523 (1070 Todesfälle)
  • Berlin: 4971 (84 Todesfälle)
  • Brandenburg: 2249 (76 Todesfälle)
  • Bremen: 553 (22 Todesfälle)
  • Hamburg: 4064 (65 Todesfälle)
  • Hessen: 6590 (192 Todesfälle)
  • Mecklenburg-Vorpommern: 642 (13 Todesfälle)
  • Niedersachsen: 8462 (272 Todesfälle)
  • Nordrhein-Westfalen: 28.000 (760 Todesfälle)
  • Rheinland-Pfalz: 5156 (90 Todesfälle)
  • Saarland: 2275 (83 Todesfälle)
  • Sachsen: 4110 (94 Todesfälle)
  • Sachsen-Anhalt: 1281 (28 Todesfälle)
  • Schleswig-Holstein: 2294 (55 Todesfälle)
  • Thüringen: 1604 (45 Todesfälle)

Gesamt: Stand 16.04., 20.06 Uhr: 134.404 (3823 Todesfälle)

Stand vom Vortag: 15.04., 20.07 Uhr: 131.410 (3552 Todesfälle)

Quelle zu Infizierten- und Todeszahlen: Landesgesundheits- und Sozialministerien.

Die Zahl der Geheilten liegt laut Robert-Koch-Institut in Deutschland bei 77.000.

Islamistischer Prediger in Berlin wollte offenbar Corona-Förderung erschleichen

Topmeldung 19.39 Uhr: In Berlin soll ein mutmaßlich islamistischer Prediger versucht haben, sich Corona-Fördermittel zu erschleichen. Generalstaatsanwaltschaft und Polizei teilten am Donnerstag mit, der 46-jährige Ahmad A., Prediger einer inzwischen geschlossenen mutmaßlich islamistischen Moschee, habe sich gemeinsam mit seiner Lebensgefährtin durch falsche Angaben 18.000 Euro von der Investitionsbank Berlin erschleichen wollen. Demnach wurde auch A.s Wohnung durchsucht.

Bei den Durchsuchungen wurden Bargeld und Elektrogeräte beschlagnahmt, wie die Ermittler erklärten. Den Angaben zufolge hatten A. und seine Lebensgefährtin bei der Investitionsbank falsche Angaben zum Umfang einer gewerblichen Tätigkeit gemacht. Tatsächlich bezögen beide Sozialleistungen, hieß es. A., der öffentlich unter dem Namen Abul Baraa auftritt, gilt als radikaler Islamist.

Die Moschee in Berlin-Wedding wurde bereits vor der Corona-Krise geschlossen. Sie wird in Verfassungsschutzberichten durchgängig als mutmaßlicher Islamistentreffpunkt genannt. Ob die Zahlungen auch zur Umsetzung von "Vorhaben dieser Szene" dienen sollten, wird den Angaben zufolge noch ermittelt.

 

 

Gemeldete Coronavirusfälle in Deutschland (klicken Sie auf Ihr Bundesland)

 
 

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Nach Tod eines Erntehelfers weiterer Coronavirus-Fall in Bad Krozingen

Topmeldung (19.35 Uhr): Nach dem Tod eines mit dem Coronavirus infizierten Erntehelfers in Bad Krozingen bei Freiburg haben die Behörden das nähere Umfeld des Mannes unter Überwachung gestellt. Bei ersten Untersuchungen sei bei einer weiteren Person eine Corona-Infektion festgestellt worden, teilte das Gesundheitsamt am Donnerstag in Freiburg mit. Die Ehefrau des Mannes zeige dagegen keine Symptome. Alle Menschen, die zu dem Mann Kontakt hatten, seien isoliert worden und würden durch das Gesundheitsamt überwacht. Der aus Rumänien stammende 57-Jährige war in der vergangenen Woche in Bad Krozingen gestorben.

Den Angaben zufolge war der Mann am 20. März nach Deutschland gereist und auf einem Spargelhof in Bad Krozingen als Erntehelfer tätig. Wann und wo er sich infiziert habe, sei unklar.

Der landwirtschaftliche Betrieb habe die Vorgaben zur Beschäftigung von Erntehelfern eingehalten, teilte das Landratsamt mit. Die Helfer lebten in Unterkünften von ein bis vier Personen im Familienverbund und haben den Betrieb den Angaben zufolge nicht verlassen. Sie würden vor Ort verpflegt und könnten auf dem Spargelhof einkaufen. Ziel sei nun, eine weitere Ausbreitung des Virus zu verhindern.

Großbritannien verlängert Corona-Maßnahmen um mindestens drei Wochen

19.00 Uhr: Großbritannien verlängert die Ausgangsbeschränkungen im Kampf gegen die Corona-Pandemie um mindestens drei Wochen. Das bestätigte der britische Außenminister Dominic Raab am Donnerstag in London. Eine Lockerung der Maßnahmen zum jetzigen Zeitpunkt könne sowohl die öffentliche Gesundheit als auch die Wirtschaft in Gefahr bringen. Zuvor hatte der Nationale Sicherheitsrat zum Thema getagt.

Politiker hatten bereits signalisiert, dass an eine Lockerung der Ausgangsbeschränkungen im Land noch nicht zu denken ist. Gesundheitsminister Matt Hancock sagte dem Sender BBC: "Für Änderungen ist es noch zu früh. Die Zahlen gehen noch nicht zurück."  

Raab vertritt Premier Boris Johnson, der sich mit dem Coronavirus angesteckt hatte. Er wurde drei Nächte lang auf der Intensivstation behandelt und erholt sich nun auf dem Landsitz Chequers in der Nähe von London gemeinsam mit seiner schwangeren Verlobten Carrie Symonds. Auch sie hatte sich nach eigenen Angaben infiziert.

Die Ausgangsbeschränkungen waren am 23. März verhängt worden. Die Briten dürfen ihre Wohnungen kaum noch verlassen. Erlaubt sind der Einkauf wesentlicher Dinge wie Lebensmittel und Medikamente. Alle Läden, die nicht zur Grundversorgung dienen, sind geschlossen. Sport ist nur einmal am Tag und nur mit Mitgliedern desselben Haushalts erlaubt. Versammlungen von mehr als zwei Personen sind verboten.

Die Regierung hatte sich anfangs gegen härtere Maßnahmen gesträubt. Nach Ansicht von Kritikern ging so wertvolle Zeit verloren. In Großbritannien mangelt es an Tests, Beatmungsgeräten, Klinikpersonal und Schutzausrüstungen. Experten fürchten, dass es das am schlimmsten von der Pandemie betroffene europäische Land mit Blick auf die Todesrate werden könnte. Kritikern zufolge wurde der staatliche Gesundheitsdienst NHS (National Health Service) kaputt gespart.  

Corona-Krise: Gamescom nicht abgesagt – Spielemesse findet komplett digital statt

18.19 Uhr: Die Spielemesse Gamescom wird 2020 ausschließlich digital stattfinden. Nach dem bundesweiten Verbot für Großveranstaltungen bis Ende August stehe nun fest, dass es in diesem Jahr keine Messe im bisherigen Format in Köln geben könne, teilte die Kölner Messe am Donnerstag mit.

Die Gamescom gilt als weltweit größtes Event für Computer- und Videospiele mit Hunderttausenden Besuchern. In diesem Jahr soll sie vom 25. bis 29. August stattfinden.

dpa / Oliver Berg In „Star Wars“-Verkleidung testet ein Besucher der Kölner Computerspielemesse Gamescom ein neues Videospiel.  

„Auch wenn wir dieses Jahr leider nicht mit der Games-Community und Games-Branche vor Ort in Köln zusammenkommen können, werden wir Ende August trotzdem digital miteinander verbunden die neusten Spiele feiern“, sagte der Geschäftsführer des Game-Verbands, Felix Falk. Man arbeite nun daran, neue digitale Formate für die Gamescom zu entwickeln. Auch die Entwickler-Konferenz Devom wird rein virtuell stattfinden. Besucher können sich die Kosten für ihre bereits gekauften Tickets erstatten lassen. Erste konkrete Informationen zum Ablauf soll es Mitte Mai geben.

Mega-Event: Russland verschiebt große Siegesparade am 9. Mai

17.24 Uhr: Russland verschiebt die große Militärparade zum 75. Jahrestag des Sieges der Sowjetunion über den Hitlerfaschismus. Grund sei die Krise um die Coronavirus-Pandemie, teilte Kremlchef Wladimir Putin nach Angaben der Agentur Interfax am Donnerstag in Moskau mit. Für Russland ist die symbolträchtige Parade am 9. Mai das wichtigste politische Ereignis in diesem Jahr.

Familie lädt im Internet zur Beerdigung ein – Polizei rückt an

16.56 Uhr: Im baden-württembergischen Heilbronn ist die Polizei gegen rund 200 Teilnehmer einer Trauerfeier an einem Friedhof vorgegangen. Die Menschen hätten sich zu einer Predigt und einem gemeinsamen Gebet vor dem Eingang versammelt und dabei die in der Corona-Krise geltenden Abstandsregeln nicht eingehalten, teilten die Beamten am Donnerstag mit. Einsatzkräfte hätten daraufhin die Personalien der Teilnehmer aufgenommen. Die Beerdigung sei danach in kleinem Kreis erfolgt.

Nach Angaben der Polizei handelte es sich um die Trauerfeier für einen 36-Jährigen, dessen Familie zuvor über die sozialen Medien öffentlich zur Teilnahme aufgerufen hatte. Nach Rücksprache mit der Polizei nahm die Familie die Einladung zwar ebenfalls im Vorfeld wieder zurück, trotzdem erschienen am Mittwochvormittag etwa 200 Menschen. Zahlreiche Beamte waren vor Ort. Die Teilnehmer der Trauerfeier erhielten Anzeigen. Entsprechende Ermittlungen liefen.

Vor Pandemie gewarnt: Mediziner kritisiert Politik in Corona-Krise

16.28 Uhr: Der Mediziner und Soziologe Karl-Heinz Wehkamp wirft der deutschen Politik mangelnde Vorbereitung auf die Corona-Krise vor. „Wer die pandemische Geschichte des 20. Jahrhunderts oder auch davor kennt, weiß, dass die nächste Welle rechnerisch längst überfällig war“, sagte Wehkamp im Interview mit dem Nachrichtenportal „Watson“.

„Der Deutsche Bundestag hatte 2012 eine Risikoanalyse durchführen lassen, dessen Ergebnis erschreckend genau die heutigen Ereignisse vorwegnimmt. Aber weder die politischen noch die wirtschaftlichen Entscheider haben ernsthafte Vorbereitungen getroffen“, kritisierte er. „Stattdessen wurden das öffentliche Gesundheitssystem, die Krankenhäuser und der Pflegebereich wissentlich in die Krise geführt.“

Aktuell würden große Bereiche unseres Gesundheitswesens nicht primär von gesundheitlichen, sondern von marktwirtschaftlichen Interessen gesteuert, so Wehkamp. Er betont, dass es seit Jahren vorrangig um die Kostensenkung von Staat und Krankenkassen sowie der Wachstumsförderung der Gesundheitswirtschaft gehe. Die Folge: „Die Mitarbeiter in Pflege und Medizin wurden über die Maße belastet, die Arbeit ungemein verdichtet.“ Dadurch wurden Qualitätsziele nicht erreicht und die Risiken für Patienten sowie Personal nahmen zu, so Wehkamp. „Das System wurde kaputtgespart und auf falsche Anreize ausgerichtet.“

Österreich: Polizei soll Corona-Infizierte aufspüren

15.36 Uhr: In der Corona-Krise ist Österreich Deutschland im zeitlichen Ablauf des Ausbruchs immer einen Schritt voraus. Das führt auch zu unterschiedlichen Maßnahmen. Bei einer Pressekonferenz mit Gesundheitsminister Rudolf Anschober äußerte sich Österreichs Innenminister Karl Nehammer am Donnerstag im Bundeskanzleramt in Wien zum sogenannten „Contact Tracing“, auf das die Alpenrepublik jetzt verstärkt setzt, um Infektionsketten zurückzuverfolgen. „Die Polizei hat dabei eine wichtige Rolle beim Durchtrennen der Infektionskette inne. Die Glutnester der Infektionen müssen rasch lokalisiert und gezielt gelöscht werden“, sagte der Innenminister.

dpa Karl Nehammer  

Heißt: Wenn jemand positiv auf Covid-19 getestet wird, informiert die Gesundheitsbehörde die Polizei, die die erkrankte Person dann aufspürt und nach Kontakten befragt. Diese Informationen werden an die Gesundheitsbehörde zurückgespielt. Der Kontakt soll im Normalfall per Telefon erfolgen und einem festgelegten Standard erfolgen.

„Das Ziel all unserer Bemühungen ist, die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen und besonders gefährdete Menschen zu schützen. Dazu bedarf es der Zusammenarbeit und Kooperation aller Akteure in unserem Land“, so Nehammer weiter.

Giffey berät mit Landesministern über weiteres Vorgehen bei Kitas

15.11 Uhr: Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (SPD) will sich mit ihren Länderkollegen über das weitere Vorgehen bei den Kitas während der Corona-Pandemie verständigen. Für Freitag sei eine Telefonkonferenz angesetzt worden, erklärte Giffey am Donnerstag in Berlin. Es gehe unter anderem darum zu klären, für wen künftig eine Notbetreuung in den Einrichtungen angeboten werde.

Bund und Länder hatten am Mittwoch beschlossen, dass es in den Kitas weiterhin keinen Normalbetrieb gibt. Die angebotene Notbetreuung kann demnach aber „für zusätzliche Berufs- und Bedarfsgruppen“ ausgeweitet werden.

Giffey will mit den Landesministern auch besprechen, „wie die stufenweise Rückkehr von Kindergartenkindern in die Betreuung am besten organisiert werden kann und welche Voraussetzungen dafür nötig sind“. In der Telefonkonferenz solle dazu ein Konzept abgestimmt werden.

Es seien konkrete Pläne nötig, „wie es für Familien vor allem mit kleinen Kindern auch vor dem Sommer gut weitergehen kann“, erklärte Giffey. „Ihre Interessen dürfen im gesamten Prozess der Bekämpfung des Coronavirus nicht vernachlässigt werden.“

Sie habe sowohl die Bedürfnisse der Kinder als auch die von erwerbstätigen Eltern im Blick, betonte Giffey. Väter und Mütter bräuchten „Entlastungen und eine klare Perspektive“. Gleichzeitig fehlten den Kindern „immer dringender“ ihre Altersgenossen und den Vorschulkindern zudem die Vorbereitung auf den Übergang in die Grundschule.

Coronavirus-Ausbruch: China weist Labor-Theorie zurück

14.51 Uhr: China hat den in den USA geäußerten Verdacht zurückgewiesen, wonach das Coronavirus aus einem Labor der Millionenmetropole Wuhan stammen könnte. Der Pekinger Außenamtssprecher Zhao Lijian erklärte, es lägen keine Beweise vor, die dafür sprächen, dass das Virus in einem Labor hergestellt wurde oder von dort ausgetreten ist.

Cheng Min/XinHua/dpa  

Der Ursprung des Virus müsse von der Wissenschaft aufgeklärt werden. „Die Weltgesundheitsorganisation hat gesagt, dass es keine Beweise dafür gibt, dass es in einem Labor hergestellt wurde“, so der Sprecher am Donnerstag: „Viele renommierte medizinische Experten haben auch bestätigt, dass die Behauptung, dass das Virus aus einem Labor ausgetreten ist, keine wissenschaftliche Grundlage hat.“

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Zuvor war US-Präsident Donald Trump bei der Pressekonferenz nach Berichten gefragt worden, wonach das neuartige Coronavirus womöglich aus einem chinesischen Labor stammte. Trump antwortete: „Das will ich nicht sagen, John. Aber ich werde Ihnen sagen, dass wir diese Geschichte immer öfter hören.“ Seine Regierung untersuche sehr genau, was passiert sei. US-Außenminister Mike Pompeo sagte unmittelbar nach der Pressekonferenz im Sender „Fox News“ auf eine entsprechende Frage, China sei Antworten in dieser Hinsicht schuldig geblieben. Der Sender verbreitet diese Theorie unter Verweis auf ungenannte Quellen.

Experten gehen davon aus, dass das Virus von einem Tiermarkt in Wuhan stammt, wo auch die ersten Erkrankungen aufgetreten waren.

Coronavirus-Pandemie: Scheuer schließt Maskenpflicht in Zügen nicht aus

14.16 Uhr: Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) schließt auf dem Weg zu einer weiteren Lockerung der Corona-Auflagen eine Maskenpflicht in Zügen nicht aus. "Natürlich ist diese Pflicht ein Thema, wenn wir wieder höher fahren", sagte Scheuer am Donnerstag. Die Deutsche Bahn empfahl derweil, insbesondere im Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) sogenannte Alltagsmasken zu tragen. Dies werde auch den Bahnmitarbeitern dringend empfohlen, Masken würden auf Wunsch zu Verfügung gestellt.

dpa/Christoph Soeder/dpa Ein Mann und eine Frau mit Schutzmasken laufen in Berlin-Mitte vor einem Schaufenster, hinter dem auch die Puppen Stoffmasken tragen.  

Scheuer sagte im ARD-"Morgenmagazin", ihm wäre es recht, "wenn wir noch stärker über den Schutz reden würden, auch der Passagiere". Es gehe jetzt zunächst darum, die Beschaffung von Masken sicherzustellen. "Wir appellieren an die Fahrgäste, sich selbst zu schützen und andere zu schützen." Jetzt laufe schrittweise der Betrieb wieder an, sagte er mit Blick auf ÖPNV, Personentransporte und Logistik. Das Runterfahren sei im Vergleich zum Hochfahren einfacher.

Bund und Länder hatten bei ihren Beratungen am Mittwoch keine generelle Maskenpflicht beschlossen. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) sprach aber eine "dringende" Empfehlung aus, im öffentlichen Personennahverkehr und beim Einkaufen "Alltagsmasken" zu tragen.

Die Deutsche Bahn erklärte am Donnerstag, sie schließe sich dieser Empfehlung an. Auf Wunsch werde den betroffenen Mitarbeiter ein Mund-Nasen-Schutz zu Verfügung gestellt. Dies gelte für alle Bereiche mit Kundenkontakt, neben der Zugbegleitung im Nah- und Fernverkehr auch für Bahnhöfe.

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