Erkältungszeit: Husten mit Honig lindern

Während der kalten Jahreszeit ist es nicht ungewöhnlich, sich eine Erkältung einzufangen oder sich mit Grippeviren zu infizieren. Bei beiden Erkrankungen ist Husten eines der typischen Symptome. Um diesen zu lindern, greifen manche Menschen auf Medikamente zurück. Doch Honig wirkt genauso gut wie ein Hustenmittel.

Es ist Erkältungszeit und Grippesaison und Husten ist ein Symptom für beide Krankheiten. Wenn dieser länger anhält, viel Unbehagen verursacht oder den Schlaf beeinträchtigt, kann es sinnvoll sein, ärztlichen Rat einzuholen. Häufig wird dann dazu geraten, Hustenmedikamente in Betracht zu ziehen. Doch es stehen auch verschiedene Hausmittel gegen Husten zur Verfügung, zum Beispiel Honig.

Hausmittel gegen Erkältungsbeschwerden

Das Trinken von Tee oder warmem Zitronenwasser mit Honig ist ein altbewährtes Hausmittel gegen Halsschmerzen und andere Erkältungsbeschwerden. Aber Honig allein kann auch ein wirksames Hustenmittel sein, erklärt Dr. Pritish Tosh, ein Arzt für Infektionskrankheiten, in einer aktuellen Mitteilung der renommierten Mayo Clinic (USA).

Die Wirkung gegen Husten hat sich auch in wissenschaftlichen Untersuchungen gezeigt: Wie in einem Beitrag erklärt wird, erhielten Kinder im Alter von ein bis fünf Jahren mit Infektionen der oberen Atemwege im Rahmen einer Studie vor dem Schlafengehen bis zu zwei Teelöffel (zehn Milliliter) Honig. Der Honig schien den nächtlichen Husten zu reduzieren und den Schlaf zu verbessern.






Tatsächlich schien Honig in der Studie genauso wirksam zu sein wie das verbreitete Hustenmittel Dextromethorphan. Da Honig kostengünstig und weit verbreitet ist, könnte sich laut dem Mediziner der Versuch lohnen, das Süßungsmittel gegen Husten einzusetzen.

Wichtig zu wissen ist hier jedoch, dass Honig nicht für Kinder unter einem Jahr geeignet ist, weder als Nahrungsmittel noch als Anti-Husten-Mittel. Darauf wird auf dem öffentlichen Gesundheitsportal Österreichs „Gesundheit.gv.at“ hingewiesen. Denn Honig kann Erreger enthalten, die bei Babys aufgrund ihres unreifen Immunsystems im schlimmsten Fall Vergiftungserscheinungen auslösen können. (ad)

Autoren- und Quelleninformationen

Quelle: Den ganzen Artikel lesen