Coronavirus erkennen: Bei der Diagnose können Röntgen und CT helfen

Die durch das neuartige Coronavirus SARS-CoV-2 ausgelöste Krankheit COVID-19 zeigt meist unspezifische Symptome. Das macht die Diagnose oft gar nicht so einfach. Fachleute berichten nun, dass Röntgen und Computertomographie (CT) dabei helfen können, die Erkrankung zu erkennen.

Bei Verdacht auf das Vorliegen einer Infektion mit dem neuartigen Coronavirus (SARS-CoV-2) erfolgt der Nachweis in der Regel über Abstriche aus dem Mund-, Nasen- oder Rachenraum. Doch auch Röntgen und CT können bei der Diagnose helfen.

Wenn Beschwerdebild trotz negativem Test auf Infektion hinweist

Laut einer aktuellen Mitteilung der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) können die Diagnoseverfahren für COVID-19 an Grenzen stoßen.

Dann kommen Röntgen und Computertomographie (CT) ins Spiel.

Wenn ein Fall nicht eindeutig ist, das heißt, wenn der SARS-CoV-2-Test mittels PCR (PCR steht für Polymerase-Ketten-Reaktion) zwar negativ ist, aber das Beschwerdebild des Patienten oder der Patientin auf etwas anderes hinweist, dann können die zwei- beziehungsweise dreidimensionalen Bilder unterstützen.

Coronavirus kann auf den Bildern nicht spezifisch genau erkannt werden

„Wir machen die Bildgebung vor allem bei schweren Fällen und zur Beurteilung des Krankheitsverlaufs“, erklärt Prof. Dr. Vogel-Claussen, Leitender Oberarzt in der Diagnostischen und Interventionellen Radiologie der MHH.

Außerdem würden Röntgen und CT eingesetzt, um Komplikationen bei schwer kranken Patientinnen und Patienten rechtzeitig zu erkennen.

Den Angaben zufolge können Röntgen- wie CT-Bilder jedoch nicht allein für eine Diagnose herangezogen werden, denn auf den Bildern kann das Coronavirus nicht spezifisch genau erkannt werden.

Die Radiologinnen und Radiologen können nur bestimmte Zeichen, also Hinweise, im Bild sehen, die typisch für Corona sind. (ad)

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