Senioren und andere Corona-Risikopatienten können sich ihre Medikamente von der Apotheke vor Ort nach Hause liefern lassen. Das gleiche gilt für Patienten, die Erkältungssymptome haben. Diese Botendienste der Apotheke tragen dazu bei, die Ausbreitung des neuartigen Coronavirus zu bekämpfen. Darauf macht der Deutsche Apothekerverband (DAV) angesichts neuer Rekordzahlen von Corona-Neuinfektionen in Deutschland aufmerksam.

"Der Botendienst der Apotheken ist in der Corona-Pandemie ein tragender Pfeiler der Arzneimittelversorgung in Deutschland geworden", sagt DAV-Vorsitzender Fritz Becker. "Jetzt, da die Neuinfektionen so stark zunehmen, müssen wir wieder ein verstärktes Augenmerk auf den Schutz von Risikopatienten legen. Botendienste helfen, unnötige Kontakte zu vermieden. Und sie garantieren auch die Versorgung von Menschen in Quarantäne."

Die Apotheken hatten ihre Botendienste von 300.000 pro Tag vor Beginn der Corona-Pandemie um 50 Prozent auf 450.000 pro Tag in der Corona-Hochphase im März gesteigert, um in Quarantäne befindliche Personen zu versorgen und zu Risikogruppen gehörende Patienten vor COVID-19 zu schützen. Dies hat eine bundesweite Umfrage der ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände e.V. unter mehr als 250 Apotheken-Inhabern gezeigt.

ABDA/NK

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