Die Coronavirus-Pandemie hält die Welt in Atem: Mehr als 5 Millionen Menschen haben sich weltweit mit dem neuartigen Covid-19 infiziert – 176.486 davon bisher in Deutschland.

"Bleibt zu Hause": In den Niederlanden kippt die Stimmung gegenüber deutschen Touristen

16.03 Uhr: Neue Lockerungen und offene Grenzen in den Niederlanden locken viele Deutsche zur Zeit zum Nachbar – sehr zum Unmut vieler Einheimischer. Die Stimmung gegenüber einreisenden Deutschen sei laut der „Rheinischen Post“ aggressiv, so würden Autos mit deutschen Kennzeichen mit Sprüchen wie „Was macht ihr hier?“ oder „Geht nach Hause“ angegangen. dpa Venlo: Zwei niederländische Polizisten stehen am so genannten Vatertag in der Innenstadt.

Viele befürchten, dass die Einreisenden das Virus in die Niederlande oder auch wieder zurück nach Deutschland mitbringen würde. Die „Rheinische Post“ zitiert einen Anwohner mit einer klaren Forderung an deutsche Touristen: „Bleibt zu Hause und kommt zurück, wenn das Virus weg ist“.

Auch die Polizei reagiert auf den erwarteten Ansturm von deutschen Touristen, indem sie das Aufgebot der Ordnungskräfte aufstockt.  Lediglich die Tourismus-Branche lockt weiter ins Nachbarland.  

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Italien hält Corona-Hilfsplan von Merkel und Macron für unzureichend

15.49 Uhr: Die Diskussion über den deutsch-französischen Hilfsplan in der Corona-Krise gewinnt an Fahrt. Italien kritisierte das vorgeschlagene 500-Milliarden-Euro-Programm als unzureichend. Auch Gewerkschaften in Deutschland und Frankreich forderten mehr Geld zur Bewältigung der Krise. Vier andere EU-Länder kündigten an, einen Gegenentwurf zur Initiative von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron zu präsentieren. 

Der deutsch-französische Plan soll der EU-Kommission erlauben, auf den Finanzmärkten Kredite im Namen der EU aufzunehmen, um einen Wiederaufbaufonds im Volumen von 500 Milliarden Euro zu füllen. Das Geld soll dann als nicht rückzahlbare Zuschüsse aus dem EU-Haushalt an die am stärksten von der Corona-Krise betroffenen EU-Länder fließen, darunter Italien. Kay Nietfeld/dpa-Pool/dpa Gehen zu zweit voran: Bundeskanzlerin ANgela Merkel (vorne) und der französische Präsident Emmanuel Macron

Der Plan ist allerdings in Europa umstritten. Dabei treffen Forderungen nach mehr Unterstützung für betroffene Staaten auf Warnungen vor einer Schuldenaufnahme und Kritik an der Auszahlung der Finanzmittel als Zuschüsse.

Der italienische Ministerpräsident Giuseppe Conte befürwortete am Mittwoch in einem Gastbeitrag auf der Website "Politico" das von Frankreich und Deutschland vorgeschlagene 500-Milliarden-Euro-Programm als "einen mutigen und bedeutenden Schritt". Es müsse aber "noch viel mehr getan werden".

 

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Erst 30 Grad, dann Unwetter: So wird das Wetter am Feiertag und zum Wochenende

The Weather Channel Erst 30 Grad, dann Unwetter: So wird das Wetter am Feiertag und zum Wochenende

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