Wenn während einer Diät zu rigoros auf Essen verzichtet wird, bedeutet das Stress für den Körper. Das kann beim Abnehmen hinderlich sein.

Denn das Stresshormon Cortisol wird freigesetzt, was einen Anstieg des Blutzuckers und die Freisetzung von Insulin verursacht. Dadurch gelangt Zucker besonders schnell in die Zellen und wird als Fett gespeichert – insbesondere um den Bauch.

Durch regelmäßiges Frühstücken lässt sich dieser Prozess unterdrücken. Und mit den richtigen Zutaten kann das Abnehmen besonders effektiv unterstützt werden. Voraussetzung dafür ist, dass eine negative Kalorienbilanz vorliegt.

Bohnen: wertvolle Eiweißquelle

„Hülsenfrüchte wie Bohnen sind das perfekte Paket aus Proteinen, Ballaststoffen und Kohlenhydraten“, erklärt Dr. Libby Mills, Sprecherin der Akademie für Ernährung und Diätetik.

Wer dem Gedanken an ein deftiges britisches Frühstück mit Bohnen, Speck und Ei nichts abgewinnen kann, für den bieten sich vielfältige weitere Möglichkeiten an, um die wertvolle Eiweißquelle ins Frühstück zu integrieren.

Der Vorschlag der Expertin : Bohnen können zum Beispiel in ein Omelett eingemischt oder in einem Gemüserösti verarbeitet werden. Sogar in Smoothies machen sie sich gut. Besonders proteinreich ist außerdem ein Hummusaufstrich aus Kichererbsen und weißen Bohnen – und eine super Abwechslung zu Käse und Marmelade auf dem Butterbrot.

Nüsse enthalten gesunde Fette

Nüsse stecken voller ungesättigten, gesunden Fettsäuren. Außerdem sind sie sehr eiweiß- und ballaststoffreich.

In einer 2019 durchgeführten Studie konnte festgestellt werden, dass Probanden, die täglich eine kleine Portion Nüsse (14 Gramm) zu sich nahmen, über einen Zeitraum von vier Jahren insgesamt abnahmen.

Der große Vorteil an Nüssen ist, dass sie den Blutzuckerspiegel relativ lange konstant halten und so verhindern, dass man kurz nach dem Frühstück wieder Hunger bekommt und dann zu Snacks greift, um den Zeitraum bis zum Mittagessen zu überbrücken.

Also: Nüsse im Granola oder Nussmus als Topping im Porridge sind absolut willkommen.

Grünes Blattgemüse hat viele Ballaststoffe

Grünes Blattgemüse wie Spinat hat reichlich Vitamin C, das nicht nur Entzündungen hemmen, sondern auch den Blutdruck senken kann. Magnesium sorgt außerdem für eine Reduzierung des Stresshormons Cortisol.

Ernährungsexpertin Mills weist noch einmal besonders auf die wertvollen Ballaststoffe im grünen Blattgemüse hin: „Die Ballaststoffe wirken präbiotisch. Das heißt, dass sie die guten Bakterien der Darmflora unterstützen. Ansonsten kann ein Übergewicht an schlechten Bakterien im Darm zu Gesundheitsproblemen führen. Das kann auch eine Gewichtszunahme bedeuten.“

Salat zum Frühstück – schmeckt das?

Auch wenn es einem also bislang fernlag, Salatvarianten als Frühstücksoption in Betracht zu ziehen, könnte ein Umdenken in dieser Hinsicht sowohl Darm als auch Bauchfett zugutekommen.

Ansonsten sind auch hier wieder kreative Alternativen möglich: zum Beispiel ein mit Spinat gefülltes Omelett, eine bunte Stulle mit Räuchertofu, Rucola und Kresse oder ein grüner Smoothie mit Banane, Zimt, Haferflocken und Blattspinat.

Das Original zu diesem Beitrag „Drei Zutaten in Ihrem Frühstück helfen gegen Bauchfett“ stammt von FitForFun.

Quelle: Den ganzen Artikel lesen