Arnold Schwarzenegger wird folgendes Zitat zugeschrieben: „Der Körper ist sehr wichtig, aber der Geist ist NOCH wichtiger als der Körper.“

Kann man sich stark denken? Ganz so einfach ist es leider nicht, aber wer sich einen starken Bizeps wünscht, sollte neben Muskeltraining auch mentale Kräfte walten lassen. Wie genau soll das gehen?

Das steckt hinter der Muscle-Mind-Connection

Wichtig ist, dass man im Training nicht einfach nur Gewichte stemmt, was das Zeug hält, sondern dass man die Kontraktion genau spürt – um den Muskel gezielt zu treffen und die Spannung zu halten. Dafür muss man die Bewegung langsam und kontrolliert sowie ohne Schwung ausführen.

„Daraus entstehen der oft beschriebene Pump und das Muskelbrennen, das jeden Kraftsportler motivieren sollte, mehr Wiederholungen aus der Übung herauszuholen“, zitiert Bild den Berliner Fitnesstrainer Flavio Treppner.

Nur diese Konzentration und Kontrolle soll es ermöglichen, Workouts optimal auszuführen und selbst zu spüren, wann man Fehler macht.

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Gedankenkraft steigert Motivation

Wer sein Training durch diese mentale Technik begleitet und verfeinert, spüre genau, wann der Muskel mit einem Brennen reagiert. Hier sei der Punkt erreicht, an dem man erst so richtig Fortschritte macht – darum sollte man nicht aufhören, sondern solange weitermachen, bis es gar nicht mehr geht.

Die Technik allein sorgt laut Treppner zwar nicht dafür, dass man mühelos durchhält. Wer aber genügend Biss habe, dem helfe die Kraft der Gedanken dabei: „Der Spaß am Training und das Verlangen danach, den Körper spüren zu wollen, sowie eine prinzipielle ‚Höher, schneller, weiter‘-Einstellung sind die Schlüssel, um vom Kraftsport gefesselt zu werden und Erfolg zu haben,“ sagt Treppner.

Tipps, wie man die Muscle-Mind-Connection stärkt

Um das Krafttraining auf diesem Wege zu verbessern, sollte man:

  • Bewegungen langsamer ausführen, denn so kann man sie besser beobachten und bewusster wahrnehmen
  • sich gut aufwärmen vor dem Workout, denn die Vorbereitung verbessert die Durchblutung und so auch die Verbindung zwischen Kopf und Körper
  • isolierte Übungen ausführen und wiederholen, statt komplexe Sets auszuführen
  • die Muskelspannung am intensivsten und am entspanntesten Punkt halten und den Muskel kontrahieren

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*Der Beitrag „Muscle-Mind-Connection: Mehr Muskeln durch Gedankenkraft?“ wird veröffentlicht von FitForFun. Kontakt zum Verantwortlichen hier.

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