Bei einer Diät heißt es bekanntlich: Neben einer gesunden Ernährung ist ein diszipliniertes Sportprogramm wichtig. Faul auf der Couch sitzen und einen Film gucken, das passt nicht ins Konzept – oder doch?

Eine Studie der University of Westminster hat herausgefunden: Horrorfilme verbrennen Kalorien, berichtete die englische Zeitung ‚The Telegraph‘.

Kalorienkiller in Horrorfilmen

Gänsehaut am ganzen Körper, der Puls überschlägt sich, das Adrenalin schießt in die Adern – es sind genau diese Momente während eines Horrorfilms, die den Stoffwechsel in die Höhe treiben.

Und dadurch werden Kalorien verbrannt. Filme, die besonders viele sogenannte ‚Jumpscares‘ beinhalten, also Momente in denen der Zuschauer plötzlich erschreckt wird, sind dabei besonders effektiv, so die Wissenschaftler.

Zusätzlich wird der Appetit durch das erhöhte Stresslevel gehemmt.

Um das herauszufinden, maßen die Forscher um Dr. Richard Mackenzie den Puls, die Sauerstoffaufnahme und den CO2-Ausstoß von zehn Probanden, die verschiedene Horrorfilme schauten, und errechneten so den Energieverbrauch.

Diese Horrorfilme verbrennen besonders viele Kalorien

Anhand dieser Daten konnten sie dann eine Liste mit Filmen aufstellen, die besonders viele Kalorien verbrauchen.

Beim blutigen Horror-Thriller ‚Saw‘ sind es um die 133 Kalorien, der Klassiker ‚Alien‘ kann das noch mit 152 Kalorien toppen, Zuschauer von ‚The Exorcist‘ dürfen sich über 158 und das Publikum von ‚Der weiße Hai‘ über 161 verbrannte Kalorien freuen.

Der Gewinner ist ein preisgekrönter Klassiker: Der 1980 erschienene Psychothriller ‚Shining‘ von Stanley Kubrick ergattert mit 184 weggegruselten Kalorien den Spitzenplatz.

Heißt das jetzt also adé Diätplan und Fitnessprogramm? Wer ein paar Kilos verlieren will, kann sich ja einfach einem langen Horrorfilm-Marathon hingeben, anstatt einen zu laufen? So einfach ist es leider doch nicht.

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Abnehmen dank Horrorfilmen? So einfach ist es nicht

Sich schlank schauen – das ist leider zu schön, um wahr zu sein. Denn bei genauerem Hinsehen dürfte auffallen: Die verbrannten Kalorien bei einem Horrorfilm entsprechen gerade einmal denen eines kleinen Schokoriegels.

Auf Sport und eine gesunde Ernährung kann also auch weiterhin nicht verzichtet werden.

Werden beim Fernsehabend zudem Chips genascht oder Nachos und Popcorn im Kino geknabbert werden, ist der Effekt ebenfalls wieder verflogen.

Trotzdem: Die nächste Horrorfilm-Nacht dürfte mit dem Wissen über die paar extra verbrannten Kalorien vielleicht doch ein bisschen mehr Spaß machen.

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